Triggerpunkt-Osteopraktik und -Stoßwellentherapie

Was sind Trigger ?

Der Begriff Trigger kommt aus dem Englischen „to trigger“ und bedeutet „auslösen“. Auslösen deshalb,weil beim Ertasten des Trigger-Punkts zum Teil heftige Schmerzen ausgelöst werden. In der Schulmedizin werden Trigger auch als Myogelosen (Muskelknoten) oder myofasciales Schmerzsyndrom (Schmerzsyndrom der Muskeln und Faszien) bezeichnet.Trigger sind dauerhaft verkürzte und verdickte Muskelfasergebiete innerhalb eines Muskels. Die einzelnen Muskelfasern sind elastisch und haben die Fähigkeit, sich bis auf die Hälfte zu verkürzen bzw. zusammenzuziehen (kontrahieren), und ermöglichen so die Bewegung von Körperteilen und Organen. Im Normalfall kehren die Muskelfasern nach einer Kontraktion zu ihrer Ausgangslänge zurück.

Durch Kälte, Fehlbelastungen, Überlastungen , Stress, Unfälle, Operationen u. a. kann es dazu kommen, dass einzelne Muskelabschnitte nach vollbrachter Arbeit plötzlich nicht mehr entspannen – und so dauerhaft zusammengezogen, also verkürzt bleiben. Damit einher gehen eine verringerte Durchblutung sowie eine Sauerstoffunterversorgung des Muskelgewebes, wodurch der Stoffwechsel des Muskels insgesamt beeinträchtigt wird.

Durch die Verkürzung der vertriggerten Muskeln kommt es zu einem übermäßigen Zug auf die Wirbel- und Körpergelenke, wodurch Einschränkungen des Gelenkspiels, Wirbel- und Gelenkblockaden und letztendlich auch Arthrosen (Gelenkabnutzungen) entstehen können. Trigger rufen nicht nur Schmerzen und Verspannungen, sondern auch Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Taubheit, Schweregefühle und Muskelverkrampfungen hervor.

Verspannungen im Nacken, in der Schulter oder im Kreuz – kaum einer bleibt davon verschont. Die Schulter wird immer steifer, das An- und Ausziehen kostet jedesmal Überwindung und das Schuhebinden wird zum Akrobatikakt. Dabei hat alles einmal ganz harmlos angefangen. Im Laufe der Zeit wurde aus einem fast unmerklichen Ziehen oder einem kurzen Stechen ein länger anhaltender Schmerz und am Ende haben die Beschwerden quälende Ausmaße angenommen.Die Folge: Ganze Muskelgruppen sind verspannt und die Bewegungen werden zunehmend beschwerlicher. Außerdem wird das umliegende Bindegewebe hart und empfindlich, weil sich immer mehr Schlackenstoffe darin ablagern.